Wegen Geldsorgen wird immer öfter ein Studienabbruch erwogen

Das Thema Geld ist natürlich für jedermann interessant, aber Studenten stehen hier oft vor einem Dilemma. Einerseits möchte man so viel Zeit wie möglich für das Studium aufwenden, um schnell einen guten Abschluss zu erreichen, andererseits verursacht das Studium nicht geringe Kosten für Wohnung, Lebensunterhalt und Studienmaterialien. Dazu kommen in einigen Bundesländern noch Studiengebühren. Gut hat es da, wer von den Eltern unterstützt werden kann oder Bafög in ausreichender Höhe bezieht. Für alle anderen gilt es, die Anforderungen des Studiums mit der Finanzierung des Studiums durch einen oder mehrere Jobs, unter einen Hut zu bekommen. Das dies nicht immer leicht ist, kann man sich sicherlich denken. Das allerdings eine nicht geringe Anzahl an Studenten, wegen Geldsorgen einen Studienabbruch in Erwägung bezieht, ist dann doch bedenklich.


Das Allensbach-Institut hat nämlich herausgefunden, dass aktuell 32 Prozent aller Studierenden - also gut jeder Dritte - in den ersten Semestern über einen Studienabbruch nachdenkt oder ihn schon einmal erwogen hat.

Der wichtigste Grund ist dabei das liebe Geld: Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Studiums, war für drei Viertel der akut betroffenen die Ursache für den Studienabbruch. Den selben Grund gaben auch 60 Prozent der Hochschüler an, die in den ersten Semestern ernsthaft über einen Abbruch nachgedacht haben.

Da neben den finanziellen Problemen, oft auch eine falsche Studienfachwahl für einen Studienabbruch die Ursache ist, empfiehlt es sich aber auf jeden Fall, vor der Einschreibung in ein bestimmtes Fach, einen Neigungstest zu absolvieren. Denn einige Semester im falschen Fach kosten, insbesondere in Bundesländern mit Studiengebühren, jede Menge Geld. Mehr zu solchen Neigungstest, erfahrt ihr hier: Was soll ich studieren?



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