Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende (Azubis)

Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende (Azubis)

Kommentare deaktiviert für Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende (Azubis)

Sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) schon als Azubi abschließen? Dabei erlernt man doch noch gerade seinen angestrebten Beruf! Wieso sollte man also dafür Geld ausgeben – vor allem da man ja als Azubi nicht gerade im Geld schwimmt. Solche und ähnliche Fragen, werden sich die meisten Auszubildenden stellen, wenn das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung auf den Tisch kommt. Warum man dieses Thema aber nicht vernachlässigen sollte, wollen wir in diesem Artikel hier aufzeigen:

P.S.: Wer es eilig hat und nicht den ganzen Artikel lesen will, der kann sich bei finanzen.de gleich Informationen und Vergleichsangebote einholen.

Regelungen zur Berufsunfähigkeit

Wer arbeitet und dann berufsunfähig wird, hat im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Allerdings erwirbt man diesen Anspruch nicht sofort mit dem ersten Berufstag, sondern muss mindestens 36 Pflichtbeiträge (also drei Jahre) in den vergangenen fünf Jahren nachweisen können. Erst kann man bei eingetretener Berufsunfähigkeit, die Erwerbsminderungsrente erhalten und die ist nicht besonders hoch!

Tritt der Fall der Berufsunfähigkeit ein, wird aber noch in einem ersten Schritt überprüft, ob es noch andere Berufe gibt, denen man nachgehen könnte. Dabei sind drei Unterscheidungen zu machen:

1. Man kann einem anderen Beruf nachgehen und das mehr als 6 Stunden pro Tag => kein Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente
2. Man kann einem anderen Beruf nachgehen, aber nur zwischen 3 und 6 Stunden pro Tag => Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungsrente

3. Man kann einem anderen Beruf nachgehen, aber weniger als 3 Stunden pro Tag => Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente

Des weiteren ist es von Interesse, wie alt man bei Eintritt der Berufsunfähigkeit war, unter 63 Jahren muss man nämlich mit Abschlägen für jeden Monat rechnen, den man die Erwerbsminderungsrente vorher in Anspruch nimmt (Abschlag ist aber insgesamt begrenzt auf ca. 10%). Zusammengefasst lässt sich also sagen, je früher die Berufsunfähigkeit eintritt, desto weniger Geld erhält man, desto höher das Risiko, finanziell in Schwierigkeiten zu geraten. Und genau hier kommen wir auf die eingangs gestellte Frage zurück ob man schon als Azubi eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollte?

Gründe für Azubis schon jetzt eine BU-Versicherung abzuschließen

Es spricht einiges dafür, das bisschen Geld, monatlich zu investieren, denn es kann einem schließlich schon als Auszubildender passieren, dass man berufsunfähig wird. Sei es durch eine Krankheit oder durch einen Unfall und dann kann man später gar kein Geld mehr und somit auch keine Ansprüche auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente verdienen. Zudem sind die Antragsprüfungsverfahren der Versicherer sehr streng und mehr oder weniger lässt sich pauschal sagen, je jünger man bei Versicherungsbeginn ist, desto fitter und gesünder ist man im Allgemeinen. Leidet man beispielsweise schon unter Rückenschmerzen (was dann im Antrag auch anzugeben ist), wird dies aus der Versicherung ausgeschlossen und das hieße dann in dem Fall, dass wenn eine Berufsunfähigkeit auf Rückenprobleme zurückzuführen ist, dass man dann kein Geld erhält! Also nochmal: besser früh versichern, dann ist man meist gesünder und wird besser versichert!

Noch eine wichtige Anmerkung: Wer glaubt Berufsunfähigkeit sei ein seltenes Phänomen, der täuscht sich leider. Berufsunfähigkeit trifft, statistisch gesehen, fast jeden vierten bis fünften Arbeitnehmer!

Wo bekommt man Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wer sich ein unverbindliches Angebot einholen will, kann z.B. bei finanzen.de weitere Informationen und Vergleichsangebote einholen: Umfangreiche Infos, Bedarfsrechner und kostenlose Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Alle Angaben ohne Gewähr

Related Posts

Back to Top