Neuer Masterstudiengang Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion in Greifswald

| Kategorie: Studiengänge

Ab dem Dezember 2011 ist es möglich an der Universität Greifswald den berufsbegleitenden Masterstudiengang Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion zu belegen. Der Master-Studiengang ist auf zweieinhalb Jahre berufsbegleitend angelegt (inklusive Masterarbeit) und gliedert sich in insgesamt 21 Module in zwölf Terminblöcke. Die Kurse finden an wechselnden Orten statt, zum einen in Greifswald selbst sowie in Westerburg in Rheinland-Pfalz und in der bayerischen Landeshauptstadt München. Die Präsenzlehre erstreckt sich dabei auf 32 Tage innerhalb von zwei Jahren.

Alle Absolventen des Studienganges werden zum Masters of Science (M.Sc.) ernannt. Für den Erwerb des Masters of Science in Zahnmedizinischer Ästhetik und Funktion schließt das Studium mit einer Masterthesis und einem Kolloquium ab.

Das Master-Studium an der Universität Greifswald soll eine interdisziplinäre, berufsbezogene und wissenschaftliche Weiterbildung in zahnmedizinischer Ästhetik und Funktion darstellen. Die Master-Studenten erwerben in den zweieinhalb Jahren ihrer Ausbildung sowohl umfassende Kenntnisse und Fertigkeiten in der Anwendung von Methoden der Rekonstruktion mit dem Schwerpunkt auf funktionelle und ästhetische Aspekte als auch die Fähigkeit die anwendbaren Methoden im Kontext kritisch zu beurteilen und Fragestellungen, welche sich im Zusammenhang mit dem Einsatz der Methoden ergeben, wissenschaftlich zu untersuchen.

Praxisbezogene und wissenschaftliche Schwerpunkte des Studiums Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion

  1. Rekonstruktion auf hohem zahnmedizinischen Qualitätsniveau mit dem besonderen Anspruch an die rote und weiße Ästhetik, sowie funktionelle Aspekte des neuromuskulären Regelkreises
  2. Erfassung von Indikationen und Kontraindikationen im speziellen Erkennen von Patienten mit einer Somatisierungsstörung und nicht real bezogenen Wünschen (Projektionsphänomen), so wie parodontaler und myoarthrogener Erkrankungen
  3. Integration von Behandlungsstrategien in den Praxisalltag (Optimieren von Workflowprozessen, etc.) einschließlich Teamwork und vernetztes Arbeiten mit dem zahntechnischen Labor.
  4. Grundlagen und Fertigkeiten in Literaturrecherchen und wissenschaftlichen Datenanalysen
  5. Bewertung der Entscheidungsfindung unter wissenschaftlichen und evidenzbasierten Gesichtspunkten
  6. wissenschaftliche Hintergründe der einzelnen Verfahren und der dabei angewendeten Materialien und Werkstoffen und biologischen Gesichtspunkten

Quelle: Uni Greifswald


Mehr Informationen gibt es auf der Website der Universität Greifswald: Uni Greifswald

Neuer dualer Studiengang Hebammenwesen an der Fachhochschule Ludwigshafen

| Kategorie: Studiengänge

Die Fachhochschule Ludwigshafen bietet seit dem Wintersemester 2011/2012 den neuen dualen Studiengang Hebammenwesen an. Der Studiengang ist ein Angebot an angehende Hebammen, die so parallel zu ihrer Ausbildung ein Studium absolvieren können.

Zum Inhalt des siebensemestrigen Studiums gehören unter anderem Betriebsführung und wissenschaftliche Methoden. Erfolgreiche Absolventen des dualen Studiengangs Hebammenwesen erhalten den akademischen Grad Bachelor of Arts und können in Arbeitsfeldern tätig werden, die über die reine Geburtshilfe hinausgehen.

Der von der Fachhochschule Ludwigshafen in Kooperation mit den Diakonien Speyer-Mannheim entwickelte Studiengang Hebammenwesen wird mit 100.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Studienorganisation und –aufbau

Wie schon zuvor erwähnt, ist der Studiengang ist als 7-semestriges Studium konzipiert. Dieses gliedert sich in zwei Studienphasen.

Studienphase Eins, welche die Semester 1-4 umfasst ist ausbildungs- bzw. berufsintegriert mit einem festen Studientag pro Woche. Während dieser Studienphase werden die Grundlagen der Hebammenwissenschaft und deren Bezugswissenschaften vermittelt.
Die zweite Studienphase, welche die Semester 5-7 umfasst, wird als Vollzeitstudium absolviert. Dabei liegt der Schwerpunkt neben der Darstellung verschiedener Konzepte für eine wissenschaftlich fundierte und professionelle Hebammentätigkeit in der Durchführung selbstgewählter Forschungsprojekte und der Erstellung der Bachelorarbeit.

Das Studium ist modular aufgebaut und umfasst insgesamt 10 Module. Jedes einzelne Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen.

Studienplatzbewerbung

Das Studium Hebammenwesen beginnt jeweils im Wintersemester; Bewerbungsschluss ist der 15.07. des laufenden Jahres. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt.

Zugangsvoraussetzungen

1) Abitur oder Fachhochschulreife und
Ausbildungsvertrag mit einem Kooperationspartner im Sinne der Kooperationsvereinbarung und
das Absolvieren eines ausreichenden Ausbildungsabschnittes der Ausbildung zur Hebamme/Entbindungspfleger bei einem Kooperationspartner bis zum Beginn der Vorlesung des 1. Studienabschnittes (i.d.R. Absolvieren des ersten Ausbildungsjahres)
oder
2) Abitur oder gleichwertig anerkannte Vorbildung und
eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Hebamme/zum Entbindungspfleger
oder
3) eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zur Hebamme/zum Entbindungspfleger mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 (gut) und
eine mindestens 2-jährige einschlägige berufliche Tätigkeit

Mehr Informationen: Fachhochschule Ludwigshafen

Management für Gesundheits- und Pflegeberufe - ein neuer Studiengang an der Hochschule Neu-Ulm

| Kategorie: Studiengänge

Die Fakultät Gesundheitsmanagement der Hochschule Neu-Ulm bietet zum Sommersemester 2012 den neuen Bachelor-Studiengang Management für Gesundheits- und Pflegeberufe an.

Der schon seit April 2011 als Weiterbildungsangebot bestehende Studiengang ist als Angebot für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, also z.B. Kranken-, Alten und Gesundheitspfleger, Therapeuten, Hebammen und Medizinische Fachangestellte, gedacht, die berufsbegleitend studieren möchten. Absolventen des Studiengangs Management für Gesundheits- und Pflegeberufe werden für leitende Positionen in Kliniken, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen sowie ambulanten Einrichtungen ausgebilde und erhalten den akademischen Grad Bachelor of Arts.

Durch kompakt gehaltene Präsenzzeiten von je zwei Blockwochen im Semester wird die Vereinbarkeit von Beruf und Studium gewährleistet.

Gebühren

Für das berufsbegleitende Studium des Managements für Gesundheits- und Pflegeberufe wird eine Gebühr von 1.250 Euro erhoben. Darin sind die Kosten für die Teilnahme an allen Präsenzveranstaltungen, die E-Learning-Einheiten, Prüfungsgebühren sowie die Kosten für die Betreuung der Bachelor-Arbeit enthalten.

Bewerbung

Interessente Bewerber können Sie sich mit mittlerer Reife oder Fach- und Hochschulreife, einer abgeschlossenen dreijährigen Ausbildung in einem Gesundheits- und Pflegeberuf mit entsprechender Berufserfahrung bewerben. Bei mittlerer Reife sind mindestens drei Jahre Berufserfahrung in einem Gesundheitsberuf Voraussetzung.

Das Studium beginnt einmal jährlich im Frühjahr, der Bewerbungszeitraum dauert vom 15. November bis zum 15. Januar

Weitere Informationen: www.hs-neu-ulm.de/mgp

Neuer Studiengang an der FH Worms Studiengang kombiniert Aviation-Management-Studium mit Pilotenlizenz

| Kategorie: Studiengänge

Vor rund einem Jahr hatten wir schon über den neuen Studiengang Aviation Management an der FH Worms berichtet. Das zum Sommersemester dieses Jahres gestartete Studienangebot zum Luftverkehrsbereich, wurde mit Beginn des Wintersemesters um einen weiteren Bachelor-Studiengang mit dem Namen Aviation Management & Piloting ergänzt.
Hubschrauber Bell UH-1D in Sonderlackierung des Transporthubschrauberregimentes 30
Der Studiengang Aviation Management & Piloting wird wie das "reine" Aviation Management vom Fachbereich Touristik/Verkehrswesen angeboten, hier aber in einer Praxiskooperation mit der European Institute of Aviation and Business gGmbH (EIAB). Die Studenten des Aviation Management & Piloting erwerben parallel zum Hochschulabschluss die Verkehrspilotenlizenz (ATPL) für Flugzeuge oder Hubschrauber.

Die Absolventen des Studiengangs Aviation Management & Piloting sind so bei Abschluss des Studiums sowohl auf eine berufliche Tätigkeit in der Luftfahrt als auch auf Managementtätigkeiten beispielsweise bei einer Fluggesellschaft vorbereitet. Darüberhinaus ermöglicht der verliehene akademische Grad des Bachelor of Science die Aufnahme eines weiterführenden Master-Studiums.

Die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse im Aviation Management & Piloting werden an der FH Worms gelehrt. Dazu werden im Rahmen der theoretischen Flugausbildung unter anderem ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Partner für die theoretische Flugausbildung ist die Civil Aviation Training Europe mit Sitz in Worms. Für die flugpraktische Ausbildung ist die Mannheimer Flugschule LGM Luftfahrt GmbH der Partner des Studiengangs. Das Flugtraining findet in der vorlesungsfreien Zeit und zum Teil im Ausland statt.

Die Eignung für die medizinische und psychologische Flugtauglichkeit wird vor Studienbeginn durch spezielle Eignungstests untersucht.

Für das Aviation Management & Piloting-Studium werden im Rahmen der Studienkonten-Regelung des Landes Rheinland-Pfalz keine Studiengebühren verlangt. Allerdings ist der Erwerb der Pilotenlizenz kostenpflichtig. Die Kosten für die Pilotenausbildung belaufen sich auf 76.500 Euro.

Der Studiengang Aviation Management & Piloting soll einmal pro Jahr, jeweils zum Wintersemester, starten. Bewerbungsschluss für das Winteremester 2012/2013 ist der 15. Juli 2012.

Quelle: FH Worms: Bachelor of Science (B.Sc.) Aviation Management & Piloting

Neuer Studiengang: Bachelor of Science Pflege an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken

| Kategorie: Studiengänge

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken startet im nächsten Jahr - zum Wintersemester 2012/13 - den neuen Modellstudiengang Bachelor of Science Pflege. Beim Bachelor of Science Pflege können gleichzeitig drei Berufsabschlüsse und ein akademischer Grad erworben werden. Der Studiengang ist insgesamt auf vier Jahre angelegt und wird in theoretische und praktische Module unterteilt. Die Semester eins bis sechs widmen sich der Vermittlung der klassischen Ausbildungsinhalte der Berufsbilder der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Diese werden sowohl an Einrichtungen von Kooperationspartnern (Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen) als auch parallel in Form eines Teilzeitstudiums gelehrt.

Das siebente Semester steht unter dem Motto eines Fachprojektes und den Schwerpunkten eines Wahlpflichtbereiches. Im achten Semester stehen dann die einzelnen Pflegeexamen sowie die Bachelor-Prüfung an.

Ziel des neuen Studienganges Bachelor of Science Pflege an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken ist es, dem Verlust von qualifizierten Pflegekräften im Saarland entgegen zu wirken. Viele Auszubildende mit Hochschulreife gehen heute bereits während der eigentlichen Ausbildungszeit spätestens aber oft in unmittelbarem Anschluss an die Ausbildung durch die Aufnahme eines Studiums als Pflegekraft verloren.

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