Neuer Master-Studiengang an der Ruhr-Universität Bochum: Molecular Sciences und Simulation

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Die Ruhr-Universität Bochum startet zum Wintersemester 2011/2012 den neuen Master-Studiengang Molecular Sciences und Simulation. Der Studiengang soll auch als Aushängeschild für die Ruhr-Universität dienen, v.a. im Hinblick auf die dritte Runde der Exzellenzinitiative.

Im Rahmen des Studiengangs Molecular Sciences und Simulation sollen ausgewählte Studenten an ein zukunftsorientiertes Forschungsfeld herangeführt werden. Molecular Sciences und Simulation bildet eine Schnittstelle zwischen Physik und Chemie und verbindet physikalische Techniken mit chemischen Fragestellungen. Dazu kommt, wie schon der Name des Studienganges vermuten lässt, ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt, nämlich die Computersimulation. Durch Simulationen werden viele reale Versuche überflüssig, das wiederum spart Zeit und Kosten – beispielsweise bei der Medikamentenentwicklung.

Zur Pflicht im Rahmen des Masterstudiengangs Molecular Sciences und Simulation gehört auch ein Forschungsaufenthalt im Ausland. Durch Kooperationsverträge mit internationalen Spitzen-Universitäten kann man auf Austauschprogramme mit den Top-Unis Yale und Berkeley in den USA oder Cambridge in England zurückgreifen. Besonderes Schmakerl: das Studium an den Partner-Universitäten der Ruhr-Universität ist durch Kooperationsverträge gebührenfrei.

Neuer Bachelor-Studiengang Hebammenkunde in Kombination mit der Berufsausbildung zur Hebamme

| Kategorie: Studiengänge

Bislang war es in Deutschland nur möglich, Hebammenkunde als Aufbaustudium im Anschluss an eine entsprechende Berufsausbildung zur Hebamme zu studieren. In Paderborn bietet nun der St. Johannisstift in Kooperation mit der Hochschule für Gesundheit Bochum die Möglichkeit an, gleichzeitig den Bachelorstudiengang Hebammenkunde und die Berufsausbildung zur Hebamme zu absolvieren.

Im St. Johannisstift in Paderborn kann das im theoretischen Unterricht an der Hochschule erlernte direkt in die Praxis umgesetzt werden. Nach dem sechsten Semester schließen die Studierenden ihre Ausbildung zur Hebamme ab, nach dem achten Semester erhalten Sie den Abschluss "Bachelor of Science".

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Energieökologie - ein neuer Studiengang an der Reinhold-Würth-Hochschule Künzelsau

| Kategorie: Studiengänge

Zum Wintersemester 2011 startet die Hochschule Heilbronn an der Reinhold-Würth-Hochschule am Campus Künzelsau einen neuen Studiengang mit der Bezeichnung Energieökologie. Der Bachelor-Studium soll die Bereiche Elektrotechnik und Energietechnik mit der Mikroenergiegewinnung vereinen.

Der Studiengang Energiekologie ist auf sieben Semester Regelstudienzeit angelegt und bietet die anschließende Möglichkeit in einem Aufbaustudiengang mit dem „Master of Science“ abzuschließen. Die ersten 35 Studenten sollen ab Anfang Oktober 2011 mit dem Studium der Energieökonomie beginnen. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli möglich.

Der Studiengang Energieökologie setzt sich mit einem sinnvollen und ökologischen Umgang mit den weltweit vorhandenen Energieressourcen auseinander. Als interdisziplinärer Studiengang vereint die Energiekologie die Fachgebiete Elektrotechnik und Energietechnik mit dem innovativen Fachbereich Mikroenergiegewinnung. Durch diese Kombination bieten sich Berufschancen in Bereichen der Automobilindustrie, der Automatisierungstechnik, der Prozessautomatisation, der Sensorindustrie und der Energiewirtschaft.

Die Vorlesungszeit im Studiengang Energieökonomie beträgt jeweils 15 Wochen pro Semester, gefolgt von einer dreiwöchigen Prüfungszeit. In einem praktischen Studiensemester, das auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes beinhaltet, werden von den Studierenden Industrieaufgaben in einem ingenieurgerechten Umfeld bearbeitet.

Im Anschluss an das Bachelor-Studium wird am Campus Künzelsau der Masterstudiengang Elektrotechnik angeboten. Interessierten Absolventen eröffnet es die Perspektive, mit dem „Master of Science“ einen universitätsäquivalenten Abschluss zu erlangen, der zur Promotion berechtigt.

Neuer Studiengang Bio- und Chemie-Ingenieurwissenschaften in Kaiserslautern

| Kategorie: Studiengänge

Die Technische Universität Kaiserslautern plant zum Wintersemester 2011/2012 die Einführung des neuen Studiengangs Bio- und Chemie-Ingenieurwissenschaften. Der interdisziplinäre Studiengang Bio- und Chemie-Ingenieurwissenschaften ist zwischen den Fachbereichen Chemie und Maschinenbau/Verfahrenstechnik angesiedelt und wird als konsekutiver Bachelor- und Masterstudiengang angeboten.

Nach einem siebensemestrigen Bachelorstudiengang kann ein dreisemestriger Masterstudiengang belegt werden. Besonderheit dabei: schon während des Bachelor-Studiengangs der Bio- und Chemie-Ingenieurwissenschaften können je nach Studienfortschritt auch bereits Kurse des Masterstudiengangs belegt werden. Durch diese Maßnahme soll ein effizientes Studium sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang sowie ein nahtloser Übergang zum Masterstudium ermöglicht werden.

Der Studiengang Bio- und Chemie-Ingenieurwissenschaften will den Studenten die Anwendung naturwissenschaftlicher Prinzipien, v.a. aus Biologie und Chemie aber auch aus der Physik, in der industriellen Praxis mit ingenieurwissenschaftlichen Methoden näherbringen.

Weitere Informationen findet man bei der TU Kaiserslautern: Pressemitteilung der TU Kaiserslautern

Biomedizinische Wissenschaften: neuer Bachelor-Studiengang an der Hochschule Reutlingen

| Kategorie: Studiengänge

An der Hochschule in Reutlingen wird zum Wintersemester 2011/2012 der neue Studiengang Biomedizinische Wissenschaften eingeführt. Der zur Fakultät "Angewandte Chemie" zugeordnete Studiengang wird zunächst 18 Studienplätze anbieten, für die man sich bis zum 15. Juli 2011 bei der Hochschule Reutlingen bewerben kann. Der Bachelor-Studiengang wird eingeführt um der steigenden Nachfrage nach Chemieingenieuren mit biomedizinischer Prägung nachzukommen. Die Region um Reutlingen, genauer gesagt, die Schwäbische Alb und die Region Neckar-Alb bzw. der südliche Teil von Baden-Württemberg sind sehr stark von der medizintechnischen Industrie geprägt, so dass den späteren Absolventen des Studiengangs Biomedizinische Wissenschaften ein großes Angebot an hochqualifizierten Arbeitsplätzen in einer Zukunftsbranche zur Auswahl stehen.

Im Rahmen des 7-semestrigen Studiums Biomedizinische Wissenschaften werden in den ersten Semestern die Grundlagen in den Fächern Chemie, Biologie, Medizin, Physik und Mathematik gelegt. Die Spezialisierung im Bereich der Medizintechnik erfolgt in den Vorlesungen Diagnostische Medizintechnik, Therapeutische Medizintechnik, Tissue Engineering und Biomaterialien. Dazu werden entsprechende Praktika absolviert. Der Fokus des Studiengangs Biomedizinische Wissenschaften soll auf Biomaterialien sowie deren Charakterisierung und der Interaktion mit dem biologischen System liegen. Weiterhin sind zwei Semester in das Studium integriert, um in einem Unternehmen oder im Ausland berufsbezogene Erfahrungen sammeln zu können. Durch die berufsqualifizierende, interdisziplinäre Ausbildung besitzen die Absolventen der Biomedizinischen Wissenschaften die von der Industrie geforderte, breite wissenschaftliche Basis und können sich schnell in unterschiedliche Spezialgebiete einarbeiten.

Ein konsekutiver Masterstudiengang ist ebenfalls schon in der Planung und sollte in etwa drei Jahren an der Hochschule in Reutlingen eingeführt werden, so dass die ersten Bachelorstudenten direkt in den master Biomedizinische Wissenschaften einsteigen können. Ziel für die Zukunft ist es dann, gemeinsam mit Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Universitäten der Region einen Cluster zu bilden, in dem die neuen Masterprogramme angesiedelt werden sollen. Außerdem soll die Forschung ausgebaut werden und für begabte Talente soll es ebenfalls möglich sein zu promovieren.