Doppelter Abiturjahrgang: Studien- Ausbildungsplätze werden knapp

| Kategorie: Abitur nachholen

In vielen Bundesländern wurde vor einigen Jahren eine Verkürzung der Schulzeit eingeführt. Statt 13 Jahren Schulzeit bis zum Abitur, muss man jetzt nur noch 12 Jahre die Schulbank drücken. Die Einführung dieser Änderung hat aber zur Folge, dass irgendwann gleich zwei Abiturjahrgänge die Schulen verlassen. Nämlich die, die als letzte noch 13 Jahre zur Schule durften und der erste Jahrgang der das Abi nach 12 Schuljahren in der Tasche hat. All diese Schüler werden sich dann zwischen einer Berufsausbildung oder einem Hochschulstudium entscheiden und dementsprechend, sowohl die Hochschulen als auch den Ausbildungsmarkt regelrecht überschwemmen.

Die ersten waren letztes Jahr die Schüler im Saarland - einem vergleichsweise noch relativ kleinen Bundesland. Ab diesem Jahr geht es aber munter so weiter:
  • 2010: Hamburg
  • 2011: Bayern und Niedersachsen
  • 2012: Baden-Württemberg
  • 2013: Nordrhein-Westfalen.

Zu diesem, durch die entsprechenden Schulreformen hervorgerufenen Effekten, sorgt aber noch ein weiterer Effekt für eine zusätzliche Verschärfung des Problems. Den all die Jahrgänge, die sich jetzt und in den nächsten Jahren auf ihr Abitur vorbereiten, sind verhältnismäßig starke Jahrgänge.

In vielen Bundesländern bedeutet dies, dass teilweise mehr als 50% so viele Schüler nach einem Studien- oder Ausbildungsplatz suchen werden. In Hamburg werden es in diesem Jahr sogar 68% mehr studienberechtigte sein, als die Jahre zuvor.

Die Top 10 der Namen, die einem Kind Nachteile in der Schule bringen

| Kategorie: Abitur nachholen

Gib deinem Kind den falschen Namen und seine Chancen in der Schule werden schlechter.

Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose
Dieser doch recht heftige Satz ist im Rahmen einer Studie an der Universität Oldenburg gefallen, die untersuchte ob Lehrer Vorurteile gegenüber bestimmten Vornamen hegen. Und wie sich herausstellte, gibt es da einige Namen, die den ein oder anderen Lehrer dazu verleiten können, ein Kind in eine bestimmte gedankliche Schublade zu stecken und alleine durch den Namen des Kindes, dieses von vornherein als verhaltensauffällig abzustempeln. Es kommt aber noch besser, denn ein Kind mit einem Vornamen, der bei den Lehrkräften auf wenig Sympathie stößt, kann unter Umständen dazu führen, dass den Kindern damit womöglich geringere Bildungschancen eingeräumt werden. Unter anderem wurden die Probanden dazu befragt, welche Namen sie ihrem eigenen Kind auf gar keinen Fall geben würden. Aus dieser Befragung von 500 Personen hat sich dann ein Ranking der Vornamen ergeben, welches aus 13 männlichen und 8 weiblichen Vornamen besteht und als "Namenspool" für "abgelehnte Vornamen" der befragten Personen bezeichnet wird:

TOP 10 der abgelehnten Vornamen:

PlatzNameAbsolute
Häufigkeit
Relative
Häufigkeit
1.Kevin32064,0%
2.Ja(c)queline/ Jaceline18637,2%
3.Chantal/ Chantalle16633,2%
4.Justin15230,4%
5.Marvin5410,8%
6.Mandy469,2%
7.Dennis469,2%
8.Michelle387,6%
9. Pascal/ Pasqual346,8%
10.Marcel316,2%

In einer weiteren Frage ging es dann darum, mit welchen Namen ein Lehrer eine Verhaltensauffälligkeit bei dem betreffenden Kind verbindet.

TOP 10 der Namen die mit einer Verhaltensauffälligkeit assoziert werden

PlatzNameAbsolute
Häufigkeit
Relative
Häufigkeit
1.Kevin27254,4%
2.Justin/ Justim10521,0%
3.Dennis/ Denis5310,6%
4.Marvin/ Marwin5010,0%
5.Jacqueline/ Jaqueline469,2%
6.Chantal(le)/ Shantal438,6%
7.Marcel428,4%
8.Pascal/ Pasqual387,6%
9.Maximilian/ Max(i)306,0%
10.Leon275,4%

Mehr zum Thema, inklusive der vollständigen Rankings findet man hier: Masterarbeit zur Vornamensstudie von Julia Kube [PDF]

Siehe auch: Psycholog der Uni Saarland

Was soll ich nach dem Abi machen? Tipps zur Berufswahl per Video

| Kategorie: Abitur nachholen

Das Abitur rückt immer näher und du hast immer noch keinen Plan, was du mit deiner Fachhochschulreife anstellen sollst? Bundeswehr oder Zivildienst? Vielleicht ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder ein Jahr als Au-Pair ins Ausland gehen? Und was kommt danach? Wie will ich Karriere machen? Eine Ausbildung aufnehmen oder studieren gehen?

Auf all diese Fragen gibt es auf abi.de, einer Informationsseite der Bundesagentur für Arbeit, Antworten. Dort findet nämlich seit gestern und bis einschliesslich zum 28. Januar 2009 eine Videowoche zum Thema Studien-und Berufswahl statt. Die Videos sollen Informationen zu Studium, Ausbildung, Beruf und Karriere vermitteln und sind speziell auf Jugendliche zugeschnitten.

Mehr dazu im Netz unter www.abi.de

Studieren ohne Abitur - der dritte Bildungsweg

| Kategorie: Abitur nachholen, Studieren

Wer studieren will, braucht Abitur. Dieser Gedanke wird bei den meisten Menschen im Kopf stecken. Aber das Abitur bzw. allgemeiner ausgedrückt, die allgemeine Hochschulreife oder aber auch die fachgebundene Hochschulreife sind nicht die einzige Voraussetzung, die einem den Zugang zu einer Hochschule ermöglichen. Denn studieren ist auch ohne Abitur möglich!

Besonders begabten Künstlern wurde schon immer die Möglichkeit eingeräumt, ein Studium aufzunehmen, aber es können auch besonders qualifizierte Bewerber ohne die schulisch erworbene Hochschulzugangsberechtigung, studieren gehen.

Der dritte Bildungsweg

Das ganze nennt sich dann dritter Bildungsweg und ist an die vorhergegangene Berufsausbildung geknüpft. Das heißt, die Studienberechtigung ist auf einen bestimmten Studiengang beschränkt, der fachlich mit dem erlernten Beruf zu tun hat.

Welche Voraussetzungen müssen für das Studium ohne Abi erfüllt sein?

Da kommt es darauf an, in welchem Bundesland man lebt, da sich in jedem Bundesland die Voraussetzungen unterscheiden. Es gibt allerdings gewisse Gemeinsamkeiten, die in jedem Bundesland erfüllt sein müssen. Zu diesen Zugangsvoraussetzingen gehören:
  • eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung und
  • Erfahrung aus mehreren Jahren Berufspraxis oder aber eine qualifizierte Weiterbildung (beispielsweise zum Meister, Fachwirt oder Techniker)
Einzelne Bundesländer haben noch weitere Voraussetzungen für ein Studium ohne Abitur:

  • Bestimmtes Notenniveau aus der Berufsausbildung bzw. den Fortbildungsmaßnahmen
  • Mindesalter von meistens 24 Jahren
  • Mittlere Reife (Realschul-Abschluss)
  • Nachweis einer Prüfungsvorbereitung (siehe unten: "Weitere Zugangsregelungen")
  • Hauptwohnsitz, bzw. regelmäßiger Aufenthaltsort muss im jeweiligen Bundesland sein

Weitere Zugangsregelungen

Ein direkter Hochschulzugang ist nicht immer möglich. Vor Studienbeginn ist die Eignung für den Studiengang durch eine Prüfungsverfahren nachzuweisen. Das Prüfungsverfahren kann aus einer Zugangsprüfung, einem Eignungsgespräch oder einer Kombination aus Prüfung und Gespräch bestehen.

Übersicht über die Zugangsvoraussetzungen in den Bundesländern

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie, für welche Art der Hochschule (Uni, FH oder BA) welche Zugangsvoraussetzungen für ein Studium ohne Abi bestehen:

Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne Abitur o.ä.
BundeslandZugangsprüfungProbestudiumBeratungs- bzw. EignungsgesprächDirektzugang
Baden-WürttembergUni/FH/BAUni/FH/BA
BayernFH
BerlinUni/FH
BrandenburgUni/FHUni/FH
BremenUni/FHUni/FHUni/FH (Kontaktstudium)
HamburgUni/FHUni/FH
HessenUni/FH/BAUni/FH/BA
Mecklenburg-VorpommernUni/FH
NiedersachsenUni/FH/BAUni/FH/BA
Nordrhein-WestfalenUni/FHFH
Rheinland-PfalzUniUni/FH
SaarlandUni/FH/BAUni/FH/BA
SachsenUni/FH/BA
Sachsen-AnhaltUni/FHFH
Schleswig-HolsteinFHUni/FHUni/FH/BA
ThüringenUni/FHUni/FH


Meisterstudium

Mehr und mehr Bundesländer ermöglichen ein Studium für Personen mit einer abgeschlossenen Meisterprüfung. Ähnliches gilt oftmals auch für Techniker und Fachwirte. Wer einen Meistertitel vorweisen kann, wird in einigen Ländern direkt zum Studium an einer Hochschule bzw. an einer Fachhochschule zugelassen. Wie dir Voraussetzungen im einzelnen in jedem Bundesland aussehen, werden wir in nächster Zeit hier veröffentlichen:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Ein paar Umstellungen auf der Abiseite

| Kategorie: Abitur nachholen

Lange hat sich hier nichts mehr getan, jetzt habe ich aus der Startseite unserer Abiseite ein Blog gemacht. Thema des Blogs wird v.a das Abitur, das Berufsleben und Ausbildung sein.

Alles was den Abi-Jahrgang 2000 vom Gymnasium Weikersheim angeht findet man auf der Startseite, links unter dem aktuellen Haupteintrag oder direkt in der Kategorie Abi 2000 Weikersheim.