Krankenversicherung für Auszubildende (Azubis)

| Kategorie: Ausbildung

In der Regel ist man als Auszubildender in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Die zu entrichtenden Beiträge werden prozentual vom Einkommen berechnet. Aktuell sind das im Schnitt ca. 15%, wobei sich diese 15% jeweils der Arbeitgeber, also der Ausbildungsbetrieb und der Azubi hälftig teilen. Verdient der Auszubildende 500 Euro brutto, so werden von diesen 500 Euro 37,5 Euro für die Krankenversicherung abgezogen ( = 7,5% von 500 Euro).

Zwar sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen zum Großteil identisch, dennoch gibt es teilweise große Beitragsunterschiede. Um aber bei den vielen Krankenkassen den Überblick zu behalten müsste man sich sehr intensiv mit den ganzen Angeboten auseinandersetzen. Zum Glück aber gibt es spezialisierte Anbieter im Internet, die einem die Arbeit abnehmen und kostenlos alle Angebote vergleichen. Besonders zu empfehlen ist finanzen.de aus Berlin. Dort bekommt ihr Informationen zur gesetzlichen Krankenversicherung.

Welches sind die beliebtesten Ausbildungsberufe?

| Kategorie: Ausbildung

Interessante Zahlen zum Thema Ausbildung und den beliebtesten Ausbildungsberufen hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) veröffentlicht. Nach Informationen des BIBB gibt es in Deutschland zwar sage und schreibe 349 duale Ausbildungsberufe insgesamt, jedoch werden rund 75 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in gerade ein mal 44 verschiedenen Berufen abgeschlossen. Das bedeutet, dass von den 349 möglichen Berufsbildern gerade ein mal rund 12 Prozent genutzt werden.

Die Top 10 der beliebtesten Ausbildungsberufe bei jungen Männern

  1. Kfz-Mechatroniker
  2. Einzelhandelskaufmann
  3. Industriemechaniker
  4. Koch
  5. Elektroniker
  6. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- u. Klimatechnik
  7. Verkäufer
  8. Maler und Lackierer
  9. Fachinformatiker
  10. Tischler

Die Top 10 der beliebtesten Ausbildungsberufe bei jungen Frauen

  1. Einzelhandelskauffrau
  2. Verkäuferin
  3. Bürokauffrau
  4. Medizinische Fachangestellte
  5. Friseurin
  6. Zahnmedizinische Fachangestellte
  7. Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
  8. Industriekauffrau
  9. Kauffrau für Bürokommunikation
  10. Hotelfachfrau

Mehr Informationen zum Thema finden sich in der Ausgabe 01/2010 der BIBB-Fachzeitschrift "Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis - BWP" unter www.bwp-zeitschrift.de

Quelle: Ausbildungsberufe 2009: Wenige Berufe dominieren

So viel verdient man als Auszubildender (Azubi) in verschiedenen Berufen

| Kategorie: Ausbildung

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2009 veröffentlicht und zeigt, dass Azubis so viel verdienen wie noch niemals zuvor. Aber: in den meisten Branchen verdienten die Auszubildenden in Ostdeutschland weniger als ihre Azubi-Kollegen im Westen. In Westdeutschland waren das im Durchschnitt 679 Euro brutto im Monat, in Ostdeutschland durchschnittlich 595 Euro brutto im Monat. Deutschlandweit ergibt das eine durchschnittliche Ausbildungsvergütung von 666 Euro brutto im Monat.

Die Bandbreite reicht dabei von 421 Euro (West) bzw. 388 Euro (Ost) bis hin zu 949 Euro (Ost und West). Eine Übersicht über die durchschnittlichen Verdienstmöglichkeiten in der Ausbildung sind im folgenden zusammengefasst. Die Daten sind grafisch als Balkendiagramm aufbereitet und auch in tabellarischer Form zusammengefasst. In der tabellarischen Übersicht finden sich zusätzlich die berechneten Differenzen zwischen den Azubi-Gehältern in Ost und West.

1. Grafische Übersicht
2.Tabellarische Übersicht

Grafische Übersicht: Durchschnittliche Ausbildungsvergütung 2009

So viel verdient man als Azubi in verschiedenen Berufen

Tabellarische Übersicht: So viel verdient man als Azubi in Ost- und Westdeutschland mit Differenz zwischen West und Ost

AusbildungsberufOstWestDifferenz
West-Ost
Maler(in) / Lackierer(in)38842133
Friseur(in)269449180
Florist(in)312460148
Bäcker(in)39047888
Tischler(in)397530133
Elektoniker(in) Energie und Gebäudetechnik408534126
Metallbauer(in)402561159
Medizinische(r) Fachangestellte(r) 5735730
Gärtner(in)460578118
Bürokaufmann / Bürokauffrau50058383
Koch / Köchin462589127
Kraftfahrzeugmechatroniker(in)477619142
Kaufmann/-frau im Einzelhandel62170483
Verwaltungsfachangestellte(r)7387380
Industriekaufmann/-frau74180867
Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen8318310
Industriemechaniker(in)79683842
Mechatroniker(in)82184221
Maurer(in)709895186
Binnenschiffer(in)9499490

Mehr Lehrstellen trotz Wirtschaftskrise

| Kategorie: Ausbildung

In der aktuellen Wirtschaftswoche (Ausgabe51/2008) sind die Ergebnisse einer Umfrage zum Thema Lehrstellen zu finden. Diese Ergebnisse lassen hoffen, dass trotz der aktuellen Wirtschaftskrise, im nächsten Jahr mehr Ausbildungsstellen zur Verfügung stehen werden.

Diagramm Mehr Lehrstellen für Auszubildende trotz Wirtschaftskrise / Finanzkrise


Von den befragten Unternehmen, antworteten zwar 10,5% auf die Frage "Wie wird sich die Zahl der Auszubildenden 2009 im Vergleich zum Vorjahr entwickeln?", dass die Anzahl der Lehrstellen im kommenden Jahr abnehmen wird, 13,7% aber sagten, dass die Zahl der Auszubildenden zunehmen wird. Und das trotz Rezession. Weitere 60,4% sagten, dass die Anzahl der Plätze konstant bleiben wird und 15,4% bilden überhaupt nicht aus.

In der Menge der schlechten Nachrichten in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise also eine weitere positive Nachricht. Denn wie schon Anfang November geschrieben, haben auch Hochschulabsolventen gute Chancen auf eine Stelle im neuen Jahr.