Erhöhung der studentischen Krankenversicherung - ist die private Krankenversicherung eine Alternative?

| Kategorie: Versicherungen für Studenten

Durch die rückwirkende Erhöhung der Bafög-Sätze zum 1. Oktober 2010, musste der Beitrag für die gesetzliche studentische Krankenversicherung ebenfalls angehoben werden. In der Folge müssen Studenten - unabhängig davon ob sie Bafög überhaupt beziehen - nun mehr im Monat für ihre Krankenversicherung bezahlen. Zum 01. Januar 2011 wurde der Beitrag zwar nur gering von 53,40 Euro auf 55,55 Euro angehoben, zum Sommersemester 2011 gibt es dann aber eine saftige Erhöhung der Beiträge auf 64,77 Euro im Monat. Zum Beitrag für die studentische Krankenversicherung kommt aber auch noch der ebenfalls erhöhte Beitrag für die Pflegeversicherung, so dass ab dem Sommersemester 2011 in der Summe bis zu 77,90 Euro für die studentische Krankenversicherung inkl. Pflegeversicherung fällig werden.

Beiträge für die studentische Kranken- und Pflegeversicherung ab dem Sommersemester 2011Beitrag/Monat
Studentische Krankenversicherung64,77 Euro
Pflegeversicherung für kinderlose Studierende, älter als 23 Jahre13,13 Euro
... für alle anderen Studierenden11,64 Euro

Ist die private Krankenversicherung eine Alternative?

Auch als Student kann man sich privat krankenversichern. Diese Entscheidung kann aber nicht zu beliebigen sondern nur zu bestimmten Zeitpunkten oder bei Eintritt bestimmter Ereignisse getroffen werden1). Eine private Krankenversicherung bietet zwar jede Menge Vorteile bei der Behandlung, die Entscheidung für die private Krankenversicherung ist dann aber auch bindend für den Rest des Studiums. Wer also ab dem Wechsel in die PKV noch 25 Semester studiert, muss die 25 Semester auch in der PKV bleiben.

Das wichtigste überhaupt, dürfte aber die Frage nach den Kosten eine privaten Krankenversicherungsschutzes sein. Denn erst dann lässt sich auch sagen, ob sich der Wechsel von der gesetzlichen studentischen Krankenversicherung in den Studententarif einer privaten Kasse auch lohnt. So ganz pauschal lässt sich diese Frage leider nicht beantworten, da jeder Anbieter unterschiedliche Tarife hat.

Damit man aber nicht selbstständig im Netz die unzähligen Krankenkassentarife der Anbieter zusammensuchen und vergleichen muss, kann man einen kostenlosen Vergleich von Angeboten durch Spezialisten durchführen lassen. Ein sehr großer und seriöser Anbieter von Versicherungsvergleichen ist finanzen.de. Dort findet man Infos und Vergleichsrechner zur privaten Krankenversicherung und kann direkt einen Vergleich anfordern um so die Angebote zu sondieren.

1) Die Zeitpunkte zu denen ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich ist, sind zu Studienbeginn, bei Überschreiten des 14. Fachsemesters oder bei Überschreiten des 30. Lebensjahres. Daneben können bestimmte - traurige - Ereignisse einen Wechsel ermöglichen. Bei Tod eines Elternteils, der Beamter oder z.B. Berufssoldat war, erhält man sogenannte Versorgungsbezüge (umgangssprachlich "Waisenrente"). Dann ist man i.d.R. auch Beihilfeberechtigt, d.h. die Stelle die auch die Versorgungsbezüge bezahlt, übernimmt einen Großteil der Kosten im Krankheitsfall (z.B. 80 Prozent), wenn man sich für die restlichen zu 100 Prozent fehlenden Prozente privat versichert. Zahlt die Beihilfestelle 80 Prozent, benötigt man also noch eine private Krankenversicherung über 20 Prozent.

Risikolebensversicherung für Studenten

| Kategorie: Versicherungen für Studenten

Eine Risiko-Lebensversicherung kann auch für Studenten sehr sinnvoll sein. Das gilt besonders dann, wenn man eigene Kinder hat oder verheiratet ist. Dann ist die Risikolebensversicherung sogar ein Muss um die eigenen Kinder und/oder den Ehe- oder Lebenspartner abzusichern. Die finanzielle Absicherung ist auch Ziel und Zweck einer einer solchen Versicherung. Je nach gewähltem Tarif erhalten die eingetragenen Hinterbliebenen im Falle des Todes der Versicherten eine bestimmte Summe ausbezahlt (z.B. 150.000 Euro).

Im Gegenteil zur deutlich teureren Kapitallebensversicherung ist die Risikolebensversicherung ein reiner Todesfallschutz. Der eingezahlte Beitrag zwar nicht zur Kapitalbildung eingesetzt, dafür sind die Beiträge deutlich niedriger. Wer zudem jung ist, nicht raucht und keinem riskanten Hobby nachgeht (z.B. Motorrad fahren), bezahlt im Monat sogar weniger als 10 Euro.

Sehr günstige Tarife findet man bei finanzen.de. Dort kann man sich einen Vergleich erstellen lassen und sich dann das günstigste Angebot aussuchen: Infos und Angebote zur Risikolebensversicherung

Rechtsschutzversicherung für Studenten

| Kategorie: Versicherungen für Studenten

Soll ich als Student eine eigene Rechtsschutzversicherung abschließen?

Das kann sich schneller als man denkt als sinnvoll herausstellen, denn auch als Student nimmt man am Straßenverkehr teil, ist Mieter einer Wohnung, Jobber oder hat Ärger mit einer Behörde wie z.B. dem BAföG-Amt. Alles Bereiche in denen man schnell auch mal in einen Rechtsstreit geraten kann. Und auch wenn man eigentlich unschuldig ist oder sich sicher ist im Recht zu sein, muss man dann als Student anwaltlich oder sogar vor gericht für sein Recht kämpfen - und das kann schnell teuer werden! Durch Anwalts- und Gerichtskosten sammeln sich schnell mal vierstellige Beträge an. Gut hat es, wer dann eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen hat, die dann die Kosten - je nach gewähltem Vertrag - komplett oder teilweise übernimmt. Für Singles ist eine einfache Rechtschutzversicherung schon für unter 10 Euro im Monat zu haben!

Warum eine Rechtschutzversicherung sehr sinnvoll sein kann und was es sonst noch wichtiges zum Thema Rechtsschutz zu wissen gibt, erfährt man z.B. bei finanzen.de. Dort kann man auch gleich einen kostenlosen Versicherungsvergleich durchführen: Hier können Sie ein kostenloses Angebot für Ihre persönliche Rechtsschutzversicherung anfordern.

Versicherungen für Studenten: KfZ-Versicherungen (Autoversicherung)

| Kategorie: Versicherungen für Studenten

Das Thema KfZ-Versicherung ist für jeden Studenten wichtig, der ein eigenes Auto besitzt. Dabei muss man unterscheiden zwischen der gesetzlich vorgeschrieben KfZ Haftpflicht-Versicherung und einer Kaskoversicherung.

KfZ Haftpflicht-Versicherung

Die gesetzlich vorgeschriebene KfZ Haftpflicht-Versicherung, dient dazu, alle Schäden abzudecken die im Zusammenhang mit dem Führen des Fahrzeuges enstehen. Im Falle eines Unfalls, übernimmt dann die Kfz-Haftpflichtversicherung alle Schadensersatzansprüche eines Dritten (sprich dem Unfallopfer). Hintergrund dieser Pflichtversicherung ist sicherlich einleuchtend: Kommt es zu einem Unfall mit einem Auto, sind die Schäden meist sehr hoch. Damit weder Unfallverursacher noch das Opfer auf hohen Folge-Kosten sitzen bleiben, hat der Gesetgeber diese Pflichtversicherung eingeführt.

Kfz Kaskoversicherung

Zusätzlich zur Haftpflicht, kann man sein eigenes Auto auch gegen Schäden versichern, d.h. gegen eine Zerstörung, Beschädigung oder den Verlust des Fahrzeugs. Dabei unterscheidet man zwischen einer Teilkasko und einer Vollkasko-Versicherung. Hier wird vertraglich geregelt, in welchen Fällen die Versicherung haftet.

Weitere Informationen zur Kfz-Versicherung

Angebote für KfZ-Versicherungen gibt es wie Sand am Meer. Wer sich die Suche vereinfachen will, dem sei finanzen.de ans Herz gelegt. Dort kann man 135 Tarife für die Kfz-Versicherung kostenlos vergleichen!

Alternativ kann man auch gleich den folgenden Online-Rechner nutzen:


Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Studenten

| Kategorie: Versicherungen für Studenten

Ich soll als Student eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen? Ich studiere doch noch und arbeite ja noch nicht in meinem angestrebten Beruf? Wieso sollte ich dann also dafür Geld ausgeben? Solche und ähnliche Fragen, werden sich die meisten Studenten stellen, wenn das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) auf den Tisch kommt. Warum man dieses Thema aber nicht vernachlässigen sollte, wollen wir in diesem Artikel hier aufzeigen:

P.S.: Wer es eilig hat und nicht den ganzen Artikel lesen will, der kann sich bei finanzen.de gleich Informationen und Vergleichsangebote einholen.

Regelungen zur Berufsunfähigkeit

Wer arbeitet und dann berufsunfähig wird, hat im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Allerdings erwirbt man diesen Anspruch nicht sofort mit dem ersten Berufstag, sondern muss mindestens 36 Pflichtbeiträge (also drei Jahre) in den vergangenen fünf Jahren nachweisen können. Erst kann man bei eingetretener Berufsunfähigkeit, die Erwerbsminderungsrente erhalten und die ist nicht besonders hoch!

Tritt der Fall der Berufsunfähigkeit ein, wird aber noch in einem ersten Schritt überprüft, ob es noch andere Berufe gibt, denen man nachgehen könnte. Dabei sind drei Unterscheidungen zu machen:

1. Man kann einem anderen Beruf nachgehen und das mehr als 6 Stunden pro Tag => kein Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente
2. Man kann einem anderen Beruf nachgehen, aber nur zwischen 3 und 6 Stunden pro Tag => Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungsrente
3. Man kann einem anderen Beruf nachgehen, aber weniger als 3 Stunden pro Tag => Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente

Des weiteren ist es von Interesse, wie alt man bei Eintritt der Berufsunfähigkeit war, unter 63 Jahren muss man nämlich mit Abschlägen für jeden Monat rechnen, den man die Erwerbsminderungsrente vorher in Anspruch nimmt (Abschlag ist aber insgesamt begrenzt auf ca. 10%). Zusammengefasst lässt sich also sagen, je früher die Berufsunfähigkeit eintritt, desto weniger Geld erhält man, desto höher das Risiko, finanziell in Schwierigkeiten zu geraten. Und genau hier kommen wir auf die eingangs gestellte Frage zurück ob man schon als Student eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen sollte?

Gründe für Studenten eine BU-Versicherung abzuschließen

Es spricht einiges dafür, das bisschen Geld, monatlich zu investieren, denn es kann einem schließlich schon als Student passieren, dass man berufsunfähig wird. Sei es durch eine Krankheit oder durch einen Unfall und dann kann man später gar kein Geld mehr und somit auch keine Ansprüche auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente verdienen. Zudem sind die Antragsprüfungsverfahren der Versicherer sehr streng und mehr oder weniger lässt sich pauschal sagen, je jünger man bei Versicherungsbeginn ist, desto fitter und gesünder ist man im Allgemeinen. Leidet man beispielsweise schon unter Rückenschmerzen (was dann im Antrag auch anzugeben ist), wird dies aus der Versicherung ausgeschlossen und das hieße dann in dem Fall, dass wenn eine Berufsunfähigkeit auf Rückenprobleme zurückzuführen ist, dass man dann kein Geld erhält! Also nochmal: besser früh versichern, dann ist man meist gesünder und wird besser versichert!

Noch eine wichtige Anmerkung: Wer glaubt Berufsunfähigkeit sei ein seltenes Phänomen, der täuscht sich leider. Berufsunfähigkeit trifft, statistisch gesehen, fast jeden vierten bis fünften Arbeitnehmer!

Wo bekommt man Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?

Wer sich ein unverbindliches Angebot einholen will, kann z.B. bei finanzen.de Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung anfordern.

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