Hochschule Deggendorf wird zur HDU - Hochschule Deggendorf University

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Die 1994 als FH Deggendorf gegründete Hochschule Deggendorf heißt seit diesem Wintersemester HDU - Hochschule für angewandte Wissenschaften Deggendorf. Die Abkürung HDU steht dabei für Hochschule Deggendorf University. Neben dem neuen Namen, der laut dem Hochschulmarketing "frischen Wind und mehr Internationalität" nach Deggendorf bringen soll, hat die HDU auch ein neues Logo verpasst bekommen. In Zukunft - so die Hoffnung der Hochschulleitung - soll sich im allgemeinen Sprachgebrauch die neue Abkürzung HDU durchsetzen.

P.S.: Wer sich für Logo-Design interessiert, dem sei an dieser Stelle der Beitrag auf dem Design Tagebuch nahe gelegt, dort gibt es eine recht interessante Diskussion zum neuen Logo der HDU: Design Tagebuch: Aus FH Deggendorf wird HDU

Quellen:

Silvana Koch-Mehrin: Widerspruch gegen Aberkennung des Doktortitels

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Vor ziemlich genau einem Monat wurde Silvana Koch-Mehrin, Abgeordnete der FDP im Europaparlament, der Doktortitel aberkannt. Einem Bericht des Spiegels zufolge, will Sie nun aber gerichtlich gegen die Aberkennung vorgehen und hat deshalb Widerspruch gegen die Entscheidung des Promotionsausschusses der Universität Heidelberg eingelegt.

Koch-Mehrin soll auf rund 80 Seiten der Arbeit an mehr als 120 Stellen Texte geschrieben haben, die nach Urteil des Promotionsausschusses der Ruprecht-Karls-Universität als Plagiate einzuordnen sind. Die Plagiate in ihrer Dissertation Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik, sollen aus über 30 verschiedenen Veröffentlichungen stammen, von denen etwa zwei Drittel nicht im Literaturverzeichnis verzeichnet sind.

Philosophische Fakultät der Universität Bonn entzieht Georgios Chatzimarkakis den Doktortitel

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Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn hat dem FDP-Politiker Georgios "Jorgo" Chatzimarkakis am vergangenen Mittwoch seinen Doktortitel entzogen. Die im Jahr 2000 eingereichte Dissertation "Informationeller Globalismus. Kooperationsmodell globaler Ordnungspolitik am Beispiel des Elektronischen Geschäftsverkehrs", geriet Anfang Mai in den Fokus der Plagiats-Plattform VroniPlag, woraufhin sich Chatzimarkakis selbst bei der Universität meldete und um eine Prüfung seiner Doktorarbeit gebeten hatte.

Screenshot Vroniplag Barcode Darstellung Plagiate Dissertation Chatzimarkakis

Laut VroniPlag Wiki finden sich auf 71,58 Prozent der Seiten Plagiate. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam nun die Promotionskommission, die in ihrere Untersuchung anmahnte, dass "mehr als die Hälfte des Textes der Chatzimarkakis-Dissertation aus fremden Federn stammt". So fanden sich laut offizieller Mitteilung der Universität Bonn , "in zahlreichen Fällen aus anderen wissenschaftlichen Arbeiten entlehnte Passagen, die nicht als wörtliche Übernahmen gekennzeichnet waren." Der Abgeordnete des Europaparlamentes hatte sehr häufig Texte anderer Autoren in seine Doktorarbeit übernommen, ohne deren Anfang und Ende als Teil eines wörtlichen Zitates zu kennzeichnen. Die einzelnen Belegstellen wurden nur am Ende der Passagen durch eine Fußnote kenntlich gemacht; diese Praxis verletzt jedoch die Regeln wissenschaftlichen Arbeitens. Der Dekan der Philosophischen Fakultät, Professor Dr. Günther Schulz, sagte hierzu auf der Website der Universität Bonn:
„Eine solche Praxis vermittelt den Eindruck, dass hier Herr Chatzimarkakis spricht, während in Wirklichkeit Texte anderer Autoren reproduziert werden.“

In der Zwischenzeit hat Chatzimarkakis angekündigt, dass er einen neuen Versuch starten und eine zweite Dissertation angehen will. Kann man nur hoffen, dass er sich in der Zwischenzeit mit den Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut macht.

Interessante Links zur Plagiatsaffäre Georgios Chatzimarkakis:

Niedersachsens Kultusminister Althusmann unter Plagiatsverdacht

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Der Skandal um abgekupferte Dissertationen hochrangiger Politiker will kein Ende nehmen. Jetzt steht auch noch Niedersachsens Kultusminister, Bernd Althusmann von der CDU, im Verdacht, bei seiner Doktorarbeit betrogen zu haben. Pikanterweise ist Althusmann in diesem Jahr auch noch Vorsitzender der Kultusministerkonferenz (KMK).

Althusmann, der zuvor Pädagogik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg sowie anschließend Betriebswirtschaft an der Süddeutschen Hochschule für Berufstätige in Lahr studiert hatte, wurde im Jahr 2007 als externer Doktorand an der Universität Potsdam zum Dr. rer. pol. promoviert. In seiner Arbeit mit dem Titel "Prozessorganisation und Prozesskoordination in der öffentlichen Verwaltung", soll er laut der Wochenzeitung Die Zeit "beim Abfassen seiner Doktorarbeit seine Sorgfaltspflicht verletzt und im großen Stil gegen wissenschaftliche Regeln verstoßen" haben.

Wie der Spiegel nun heute berichtet, hat Althusmann aber so schlampig gearbeitet, dass er sogar seinen Doktorvater an mehreren Stellen falsch zitiert. So finden sich in der Dissertation Aussagen, die er seinem Promotionsbetreuer Dieter Wagner, aktueller Vize-Präsident der Universität Potsdam, zuschreibt, obwohl diese Aussagen in den zitierten Werken nicht zu finden bzw. an den angegebenen Stellen nicht nachweisbar sind.

Quellen und Meinungen im Netz zum Fall Bernd Althusmann

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Plagiatsfall Matthias Pröfrock: Universität Tübingen entzieht Doktortitel

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Gute drei Monate nach Bekanntwerden der Plagiatsvorwürfe gegen den CDU-Abgeordneten des baden-württembergischen Landtags, Matthias Pröfrock, hat die Universität Tübingen ihm nun den Doktortitel offiziell entzogen.

Pröfrock, der erst im März bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg direkt in den Landtag als Abgeordeter des Wahlkreis 15 Waiblingen gewählt wurde, hatte seine Disseration zum Thema Energieversorgungssicherheit im Recht der Europäischen Union an der juristischen Fakultät der Universität Tübingen geschrieben.

Als Konsequenz aus dem Fall Matthias Pröfrock will die juristische Fakultät der Universität Tübingen in Zukunft Doktorarbeiten zukünftig immer auch in elektronischer Form. Dies soll die Überprüfung der Arbeit nach auffälligen Stellen erleichtern.

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