Lernumgebung der Zukunft - Umfrage des Fraunhofer IAO

| Kategorie: Hochschul-News

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO führt seit Anfang dieser Woche eine Umfrage zum Thema Lernumgebung der Zukunft - Steigerung der Effektivität von Lehr- und Lernprozessen durch innovative Lehr- und Lernumgebungen durch.

Mit der Umfrage wollen die Forscher am Fraunhofer IAO erfahren, wie sich die räumliche, infrastrukturelle und technologische Situation an Hochschulen gestaltet und wo sich Ansatzpunkte für Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen lassen, die zu einer Verbesserung der Studienbedingungen beitragen sollen.

Zielgruppe

Die Studie richtet sich an immatrikulierte Studenten jeglicher Hochschulformen in der Bundesrepublik Deutschland.

Inhalt und Umfang

Innerhalb des Fragebogens werden 47 Fragen zur Situation an der Hochschule, die sich im Wesentlichen auf die Gestaltung des Präsenzunterrichts, der Ausstattung von Lern- und Rückzugsräumen und dem eigenen Lernen beziehen. Das Ausfüllen dauert ca. 15-20 Minuten.

Zeitpunkt

Der Fragebogen ist vom 12. April bis 24. Mai 2010 online ausfüllbar.

Ergebnisse

Die Zusammenfassung der Ergebnisse werden auf einer Website des Fraunhofer IAO zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt voraussichtlich im Juli, somit vor Ende des Sommersemesters.

Gewinnmöglichkeit

Als Dank für die Mitarbeit werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern 3x2 Karten für die Informationsveranstaltung des „Innovationsnetzwerk - Lernwelten der Zukunft“ am 24. Juni 2010 in Stuttgart verlost.

Hier geht es zur Umfrage: Lernumgebung der Zukunft

Wird das Kindergeld in Zukunft direkt an Studenten ausbezahlt?

| Kategorie: Hochschul-News

Solange man als Student eingeschrieben ist, das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und nicht mehr als 8.004 Euro dazuverdient (= Beitragsmessungsgrenze für das Jahr 2010), können die Eltern weiterhin Kindergeld beziehen.

Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart hat nun den Vorschlag gemacht das Kindergeld zukünftig direkt an die Studierenden ausbezahlen zu lassen.

Bisher erhalten Eltern vom Staat das Kindergeld. Bei den studierenden Kindern kommt das Geld aber i.d.R. nur über Umwege an, nicht selten auch gar nicht. Die Studenten sind daher darauf angewiesen, dass sie das Geld von den Eltern weitergereicht bekommen.

Ob der Vorschlag von Minister Pinkwart Erfolg haben wird, wird sich noch zeigen müssen.

Saarland kippt Studiengebühren ab dem Sommersemester 2010

| Kategorie: Hochschul-News

Gute Nachrichten für alle Studierenden im Saarland. Die neue Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und den Grünen hat sich darauf geeinigt, die von der damaligen CDU-Landesregierung zum Wintersemester 2007/2008 eingeführten Studiengebühren für das Erststudium wieder abzuschaffen.

Saalands Wirtschaftsminister Christoph Hartmann von der FDP meinte dazu wörtlich: "Wir garantieren saarländischen Studierenden ein gebührenfreies Studium ab dem kommenden Sommersemester". Das heißt also für alle im Saarland eingeschriebenen

Die Abschaffung der Gebühren war von Seiten der Grünen zur Bedingung gemacht wurden, damit diese sich an der neuen Regierung beteiligen.

Mehr zum Thema: Welche Bundesländer verlangen Studiengebühren? Wo kann man noch gebührenfrei studieren?

Mehr Stipendien für Studenten? CDU und FDP wollen Stipendien regnen lassen!

| Kategorie: Hochschul-News

Wie bei Spiegel Online nachzulesen ist, will die neue Regierung von CDU und FDP mehr für die Begabtenförderung an Deutschlands Hochschulen tun. Liest sich auf den ersten Blck natürlich toll, wenn da steht, es soll "450 Millionen Euro für Stipendien für besonders begabte Studenten" geben. Nur bezahlen sollen das mal wieder andere. Die eine Hälfte des Stipendienprogramms, sollen Bund und Länder aufbringen, ob die Länder da mitspielen ist aber eine große Frage, mit unbekannter Antwort. Die andere Hälfte soll durch "private Förderer" bezahlt werden, wie gut das funktioniert, kann man sich in NRW ansehen, wo es ein ähnliches Modell seit einigen Monaten gibt.

Im gesamten Land NRW kamen bisher 1400 Stipendien zusammen, somit für lediglich 0,3 Prozent der gut 470.000 Studenten
Till Westermayer merkt dazu im Blog der Grünen in Baden Württemberg an, dass bei der Stipendienvergabe Kinder von Akademikern stark bevorteilt wären. Ich würde es mal so ausdrücken: am Ende bekommen wieder diejenigen die Unterstützung, die es am wenigsten notwendig hätten. Andere, die neben dem Studium viel arbeiten müssen, um sich den Lebensunterhalt und dazu noch ihre Studiengebühren finanzieren dürfen, sind dadurch schon mal benachteiligt, da durch die Nebenjob(s) oftmals die Leistungen an der Hochschule leiden.

Klage auf Studienplatz: Rechtsschutz muss zahlen

| Kategorie: Hochschul-News

Am Oberlandesgericht in Frankfurt (AZ: 7 U 114/08) hatte der Vater einer angehenden Medizinstudentin geklagt, weil seine Rechtschutzversicherung nicht für die Klagen gegen mehrere Unis auf Zuteilung eines Studienplatzes, bezahlen wollte. Dem Urteil nach, muss die Versicherung aber diese Kosten übernehmen, auch dann wenn gleichzeitig gegen mehrere Unis geklagt wird, wie in diesem Fall.

Insgesamt gegen acht Universitäten hatte der Vater Klage eingereicht, um so die Zulassung zum ersten klinischen Semester im Medizinstudium, für seine Tochter zu erstreiten. Nach Ansicht der Versicherung, seien dies aber "rein interne Verwaltungsverfahren" und weigerte sich deshalb, die Kosten für den Anwalt und für die Gerichtsverfahren zu übernehmen. Dieser Ansicht widersprachen die Frankfurter Richter, denn deren Urteil nach umfasse der private Rechtsschutz auch den Verwaltungsrechtsschutz auf dem Gebiet des Hochschulrechts.

Ein sehr schönes Beispiel, warum man auch als Student eine Rechtsschutzversicherung abschließen sollte. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier: Rechtsschutzversicherung für Studenten