Zukunft der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen - wird die Campusmaut abgeschafft?

| Kategorie: Hochschul-News

Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9.Mai ist klar, dass es einen Regierungswechsel gibt. Erst gestern hat FDP-Chef Westerwelle auch wieder eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen ins Spiel gebracht, desweitern gibt es noch die Option auf eine Große Koalition aus SPD und CDU. Egal wie das Regierungsbündnis letztendlich aussieht, sehr wahrscheinlich dürfte es sein, dass in einem Koalitionsvertrag auch die Abschaffung der Studiengebühren in Nordrhein-Westfalen Erwähnung findet.

Nachdem zuletzt im Saarland und zuvor in Hessen die Studiengebühren wieder abgeschafft wurden, wäre Nordrhein-Westfalen das dritte Bundesland in kürzester Zeit, welches die Campusmaut wieder abschafft und so verblieben mit Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg und Niedersachsen nur noch vier von 16 Bundesländern, welche Studiengebühren für ein Erststudium erheben.

Übersicht: Welche Bundesländer erheben Studiengebühren - und wie hoch sind diese?

Hinweise der Parteien in NRW auf die Abschaffung der Studiengebühren:

SPD NRW: Freude statt Frust - Freude auf ein NRW mit kostenfreier Bildung für alle
Grüne NRW: Für eine gerechte Bildungspolitik: Weg mit schwarz-gelb!

Uni Lübeck steht vor dem Aus - Protestaktion "Lübeck kämpft" gestartet

| Kategorie: Hochschul-News

Wie mehrere Medien berichten, steht es schlecht um die Universität Lübeck. So schreibt beispielsweise der Spiegel, dass die schwarz-gelbe Landesregierung Schleswig-Holsteins das Lübecker Medizinstudium streichen möchte - und damit wohl die ganze Uni "killt". Konkret heißt es, dass im Rahmen eines Sparpakets ab dem Wintersemester 2011/2012 der Studiengang Medizin an der Universität Lübeck abgeschafft werden und statt dessen an der Universität Kiel integriert werden soll. Welche weitreichenden Folgen dies für die Hansestadt Lübeck haben könnte, hat Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe beschrieben:
Der Ausstieg aus der Medizinerausbildung ist der Einstieg in die Abwicklung der Universität zu Lübeck. Das hätte fatale Folgen für den Wissenschaftsstandort und die ganze Region. Wachstum und Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen werden fahrlässig gefährdet, die Strukturschwäche der Region würde weiter dramatisch verschärft.
Mittlerweile gibt es auch eine Protestaktion, wie auf den Seiten des Flughafens Lübeck zu lesen ist. Der Asta der Uni Lübeck ruft auf zur Aktion "Lübeck kämpft für seine Uni". Zudem hat man bei Twitter auch schon das Hashtag HLkaempft eigeführt, um so schnell die neuesten Informationen zum Protest verbreiten und austauschen zu können.

Weitere Quellen:

Notebooks4Students an der Uni Stuttgart im Sommersemester 2010

| Kategorie: Hochschul-News

Auch im Sommersemester 2010 bietet die Universität Stuttgart wieder das Projekt Notebooks4Students an. Die Aktion ist auf drei Wochen begrenzt und ist vor allem an Studenten gerichtet, die aufgrund ihres Studienfaches auf besonders hochwertige Notebooks angewiesen sind und/oder den Vorteil zu schätzen wissen, dass das Rechenzentrum der Universität Stuttgart eine Beratung für diese Markengeräte anbietet.

Welche Marken werden bei Notebooks4Students angeboten?

Im Angebot der Vertragspartner befinden sich beispielsweise MacBook, MacBook Pro und MacBook Air von Apple, Geräte aus der Latitude Serie von Dell oder aber auch die allseits beliebten ThinkPads von Lenovo.

Termine Vorstellung der angebotenen Geräte bei Notebooks4Students

Dienstag, den 20.04.2010 von 12 - 14 Uhr in der Mensa Vaihingen
Dienstag, den 04.05.2010 von 12 - 14 Uhr in der Mensa Stadtmitte
Donnerstag, den 06.05.2010 von 12 - 14 Uhr in der Mensa Vaihingen

Auf der Webseite www.uni-stuttgart.de/notebooks findet man Links, die direkt auf das Angebot der Händler führen.


Lernumgebung der Zukunft - Umfrage des Fraunhofer IAO

| Kategorie: Hochschul-News

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO führt seit Anfang dieser Woche eine Umfrage zum Thema Lernumgebung der Zukunft - Steigerung der Effektivität von Lehr- und Lernprozessen durch innovative Lehr- und Lernumgebungen durch.

Mit der Umfrage wollen die Forscher am Fraunhofer IAO erfahren, wie sich die räumliche, infrastrukturelle und technologische Situation an Hochschulen gestaltet und wo sich Ansatzpunkte für Veränderungsmöglichkeiten aufzeigen lassen, die zu einer Verbesserung der Studienbedingungen beitragen sollen.

Zielgruppe

Die Studie richtet sich an immatrikulierte Studenten jeglicher Hochschulformen in der Bundesrepublik Deutschland.

Inhalt und Umfang

Innerhalb des Fragebogens werden 47 Fragen zur Situation an der Hochschule, die sich im Wesentlichen auf die Gestaltung des Präsenzunterrichts, der Ausstattung von Lern- und Rückzugsräumen und dem eigenen Lernen beziehen. Das Ausfüllen dauert ca. 15-20 Minuten.

Zeitpunkt

Der Fragebogen ist vom 12. April bis 24. Mai 2010 online ausfüllbar.

Ergebnisse

Die Zusammenfassung der Ergebnisse werden auf einer Website des Fraunhofer IAO zur Verfügung gestellt. Dies erfolgt voraussichtlich im Juli, somit vor Ende des Sommersemesters.

Gewinnmöglichkeit

Als Dank für die Mitarbeit werden unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern 3x2 Karten für die Informationsveranstaltung des „Innovationsnetzwerk - Lernwelten der Zukunft“ am 24. Juni 2010 in Stuttgart verlost.

Hier geht es zur Umfrage: Lernumgebung der Zukunft

Wird das Kindergeld in Zukunft direkt an Studenten ausbezahlt?

| Kategorie: Hochschul-News

Solange man als Student eingeschrieben ist, das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und nicht mehr als 8.004 Euro dazuverdient (= Beitragsmessungsgrenze für das Jahr 2010), können die Eltern weiterhin Kindergeld beziehen.

Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart hat nun den Vorschlag gemacht das Kindergeld zukünftig direkt an die Studierenden ausbezahlen zu lassen.

Bisher erhalten Eltern vom Staat das Kindergeld. Bei den studierenden Kindern kommt das Geld aber i.d.R. nur über Umwege an, nicht selten auch gar nicht. Die Studenten sind daher darauf angewiesen, dass sie das Geld von den Eltern weitergereicht bekommen.

Ob der Vorschlag von Minister Pinkwart Erfolg haben wird, wird sich noch zeigen müssen.