Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Selbstständige und Freiberufler

Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Selbstständige und Freiberufler

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Als Selbstständiger oder Freiberufler ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) fast schon zwingend. Viele mögen vielleicht den Gedanken haben, dass ihre Arbeit ja nicht gefährlich sei. Was soll einem auch beispielsweise als Webdesigner, Fotograf oder Ergotherapeut schon groß passieren? Wieso sollte ich also dafür Geld ausgeben? Solche und ähnliche Fragen, werden sich die meisten Selbstständigen und Freiberufler stellen, wenn das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung auf den Tisch kommt. Warum man dieses Thema aber nicht vernachlässigen sollte, wollen wir in diesem Artikel hier aufzeigen:

P.S.: Wer es eilig hat und nicht den ganzen Artikel lesen will, dem sei finanzen.de empfohlen, dort bekommt man kostenlose Informationen und kann Vergleichsangebote zur BU einholen.

Regelungen zur Berufsunfähigkeit

Wer arbeitet und dann berufsunfähig wird, hat im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung, Anspruch auf die sogenannte Erwerbsminderungsrente. Allerdings erwirbt man diesen Anspruch nicht sofort mit dem ersten Berufstag, sondern muss mindestens 36 Pflichtbeiträge (also drei Jahre) in den vergangenen fünf Jahren nachweisen können. Erst kann man bei eingetretener Berufsunfähigkeit, die Erwerbsminderungsrente erhalten und die ist nicht besonders hoch!

Aber Achtung: Für Selbstständige und Freiberufler gilt diese Regelung zur BU jedoch nicht!

Diese erhalten keine Erwerbsminderungsrente vom Staat bei eingetretener Erwerbsminderung, da sie die oben genannten Voraussetzungen nicht erfüllen.

Ausnahme: man hat freiwillig Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt oder man ist Freiberufler und gehört einer Kammer an. In den jeweiligen Berufskammern besteht dann eine Pflichtmitgliedschaft und diese Kammern haben dann eine Versorgungsunterstützung eingerichtet für den fall der Berufsunfähigkeit. Allerdings zahlen diese Versorgungswerke der Berufskammern erst eine Beufsunfähigkeitsrente, wenn eine 100-prozentige Berufsunfähigkeit eingetreten ist und man auch sonst keine Leistung mehr erbringen kann. Schriftsteller, Künstler oder Journalisten die hauptberuflich ihrer Tätigkeit nachgehen, sind in der Künstlersozialkasse versichert.

Alle anderen sollten dringend eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Wer glaubt Berufsunfähigkeit sei ein seltenes Phänomen, der täuscht sich leider, denn Berufsunfähigkeit trifft statistisch gesehen fast jeden vierten bis fünften Arbeitnehmer!

Wo bekommt man Angebote zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)?

Wer sich ein unverbindliches Angebot einholen will, kann z.B. bei finanzen.de Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) anfordern oder direkt hier den Vergleichsrechner benutzen:

BU-Vergleich für Selbstständige und Freiberufler berechnen und anfordern


Alle Angaben ohne Gewähr

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