Niedersachsens Kultusminister Althusmann unter Plagiatsverdacht

Niedersachsens Kultusminister Althusmann unter Plagiatsverdacht

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Der Skandal um abgekupferte Dissertationen hochrangiger Politiker will kein Ende nehmen. Jetzt steht auch noch Niedersachsens Kultusminister, Bernd Althusmann von der CDU, im Verdacht, bei seiner Doktorarbeit betrogen zu haben. Pikanterweise ist Althusmann in diesem Jahr auch noch Vorsitzender der Kultusministerkonferenz (KMK).

Althusmann, der zuvor Pädagogik an der Universität der Bundeswehr in Hamburg sowie anschließend Betriebswirtschaft an der Süddeutschen Hochschule für Berufstätige in Lahr studiert hatte, wurde im Jahr 2007 als externer Doktorand an der Universität Potsdam zum Dr. rer. pol. promoviert. In seiner Arbeit mit dem Titel „Prozessorganisation und Prozesskoordination in der öffentlichen Verwaltung“, soll er laut der Wochenzeitung Die Zeit „beim Abfassen seiner Doktorarbeit seine Sorgfaltspflicht verletzt und im großen Stil gegen wissenschaftliche Regeln verstoßen“ haben.

Wie der Spiegel nun heute berichtet, hat Althusmann aber so schlampig gearbeitet, dass er sogar seinen Doktorvater an mehreren Stellen falsch zitiert. So finden sich in der Dissertation Aussagen, die er seinem Promotionsbetreuer Dieter Wagner, aktueller Vize-Präsident der Universität Potsdam, zuschreibt, obwohl diese Aussagen in den zitierten Werken nicht zu finden bzw. an den angegebenen Stellen nicht nachweisbar sind.

Quellen und Meinungen im Netz zum Fall Bernd Althusmann

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